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POLYGRAPHIE (SCHLAFSCREENING)


Die Lungenordination verfügt über drei 10-Kanal Schlafuntersuchungsgeräte.

DAS SCHLAFAPNOESYNDROM

ist eine sehr häufige Erkrankung, die durch Schnarchen mit nächtlichen Atempausen und Müdigkeit am Tag charakterisiert wird. Ca. 8 Prozent der Bevölkerung leiden darunter. Während des Schlafs erschlafft die Muskulatur und die Atemwege werden verschlossen - es kommt zu Atemstillständen von unterschiedlicher Dauer und Häufigkeit. Durch den Sauerstoffmangel in der Nacht steigt das Risiko eines Herzinfarktes oder Schlaganfalls an.



DIE SCHLAFSCREENING UNTERSUCHUNG

ermöglicht dem Arzt zwischen normalem "harmlosen" Schnarchen und dem lebensbedrohlichen obstruktiven Schlafapnoesyndrom zu unterscheiden. Der Patient erhält in der Ordination ein Untersuchungsgerät, das er mit nach Hause nimmt. Damit zeichnet er während des Schlafes in gewohnter Umgebung verschiedene Messwerte auf: Sauerstoffsättigung, Schnarchgeräusch, Herzfrequenz, Schlafposition, Tätigkeit der Atemmuskulatur, Atemfluss und die Schlafposition.

DIE THERAPIE

bei leichten Formen des obstruktiven Schlafapnoesyndroms besteht in der Reduktion des Körpergewichts, in Maßnahmen zur Veränderung der Schlafposition oder in Form von Medikamenten. Bei schweren Formen erfolgt die Vorstellung einem Zentrum für Schlafmedizin, wo weitere Therapieschritte bis hin zur nCPAP-Therapie (nächtliche apparative Atemunterstützung) erfolgen.